Haiku

Seit 1994 befasse ich mich mit Zen und dem Haiku und es ist mir eine besondere Freude und Ehre seit vielen Jahren für die Gestaltung und zum Teil auch für den Verlag der philosophisch wissenschaftlichen Bücher von Frau Univ.-Doz. MMag. Dr. Hisaki HASHI tätig zu sein. Seit 2008 bin ich im Vorstand des Vereines Komparative Philosophie und interdisziplinäre Bildung und dadurch eng verbunden mit Zen und der Begegnung der Kulturen von Ost und West. Dabei habe ich nicht nur mit Prof. Hisaki Hashi sondern auch mit dem Germanisten Univ.-Prof. Gottfried W. Stix, der seinerzeit im Briefverkehr mit Imma von Bodmershof stand, Friedrich Heller (er erhielt 1990 den 1. Preis beim Ersten Internationalen Haiku-Wettbewerb Japans für die deutsche Sprachgruppe) und Isolde Schäfer zusammengearbeitet.

 

1995 habe ich als Leiterin der Edition Doppelpunkt die Haiku-Anthologie „Jenseits des Flusses“ mit zeitgenössischen japanischen und österreichischen Haiku-AutorInnen, in deutscher und japanischer Sprache verlegt, Herausgeber: Friedrich Heller.  

 

Ich entwickelte die Idee eines Symposiums mit dem Titel: „Einfluss der japanischen Kultur auf die österreichische und Einfluss der österreichischen auf die japanische Kultur“ und übernahm Organisation, Leitung und Moderation.
Vorträge hielten u. a. Univ.-Prof. Dr. Sang-Kyong Lee, Inst. für Japanologie, Universität Wien und Univ.-Prof. Dr. Gottfried W. Stix. Den Ehrenschutz übernahm Tsuyoshi Kurokowa, damaliger Botschafter von Japan in Wien.

 

Im Laufe der Jahre habe ich zahlreiche Veranstaltungen / Lesungen organisiert, bei denen ich das Haiku dem Publikum näher brachte. Dies mit musikalischer Begleitung von Koto (japanische Zither), gespielt von Kyoko Adaniya-Baier/Holm und Gaby Zechmeister, aber auch von anderen Musikern, wie z.B. Klaus-Joachim Keller.


Veranstaltungen in der "Alten Schmiede", im "Alten Rathaus", im "Kunstraum“ der Ringstraßen Galerien, im Haus Wittgenstein, in Büchereien, bei Ausstellungen der Ikebana International Chapter Vienna und an anderen Orten finden laufend statt.

 
Im  Herbst 2010 habe ich daher die ÖSTERREICHISCHE HAIKU GESELLSCHAFT gegründet. Seither arbeite ich auch mit Dietmar Tauchner zusammen, der zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Haiku-Bewerben erhielt und sich vor allem mit dem „gendai“ (modern) Haiku befasst. Seit 2007 ist er Herausgeber des internationalen Kurzlyrikmagazins Chrysanthemum (www.chrysanthemum-haiku.net)

In den Zeitschriften „Japan heute & morgen“ der Japanischen Botschaft und in der „brücke“ der Österreichisch-Japanischen Gesellschaft in Wien erschienen von mir verfasste Artikel über die Haiku-Dichtung und deren Umfeld. Mit Gründung der Österreichischen Haiku Gesellschaft 2010 entstand der Wunsch, die Arbeit des Vereins und die Werke der Autorinnen/Autoren mit einer Zeitschrift in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ich rief die Zeitschrift „Lotosblüte“ ins Leben, die seit 2013 in Buchform erscheint.

 

 

Haiku-Buchpublikationen:

2016

 

 

 

 

noch am abend der klang. Haiku  deutsch und japanisch
mit Tuschmalerei von Kyoko ADANIYA-HOLM

Übersetzung ins Japanische von Univ.-Doz.in, Dr.in Hisaki HASHI
Vorwort: Traude Veran
 ISBN: 978-3-9503584-6-9

2013 Wie Sonne und Mond. Eine Hommage an Matsuo Bashô. Haiku deutsch, englisch, japanisch, mit Kommentar von Univ.-Doz. Dr. Hisaki Hashi und weiteren wissenschaftlichen Beiträgen. Tuschmalereien von Tonia Kos
2008 Sind’s Karpfen oder Schmetterlinge. Haiku und Senryu aus Wien
Davon gibt es auch eine bibliophile limitierte Auflage mit 17 ausgewählten
Haiku, handgeschrieben und mit Tuschmalereien von Tonia Kos.
2000 zögernd das sonnenlicht, Haiku in deutsch und japanisch mit Tuschmalereien von Kyoko Adanyia-Baier
1996 verwoben, Haiku in deutsch und japanisch mit Fotos von Webearbeiten der Künstlerin Kyoko Adanyia-Baier

    

Herausgeberin und Mitautorin:

2015 Wien als Schmelztiegel der Haiku-Dichtung, Klassische und moderne HaikuDichtung. Vorträge des Symposiums der Österr. Haiku Ges. 2014.

Herausgeberin von einigen Haiku-Anthologien.