{"id":235,"date":"2016-02-24T23:48:15","date_gmt":"2016-02-24T23:48:15","guid":{"rendered":"http:\/\/petra-sela.com\/neu\/?page_id=235"},"modified":"2016-02-24T23:48:15","modified_gmt":"2016-02-24T23:48:15","slug":"neni","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/petra-sela.com\/neu\/neni\/","title":{"rendered":"Neni"},"content":{"rendered":"<p>\n\t<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" alt=\"Neni\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-121\" height=\"150\" src=\"http:\/\/petra-sela.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Neni-105x150.jpg\" style=\"margin: 10px;\" title=\"\" width=\"105\" srcset=\"https:\/\/petra-sela.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Neni-105x150.jpg 105w, https:\/\/petra-sela.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Neni-210x300.jpg 210w, https:\/\/petra-sela.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Neni.jpg 413w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/>Geschichten einer Wienerin<br \/>\n\tTaschenbuch mit Schwarz-wei&szlig;-Fotos,112 Seiten, 2005<br \/>\n\tISBN: 3-85273-171-2\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p>\n\tAlltagsgeschichten einer berufst&auml;tigen, allein erziehenden Mutter, einer Geliebten, einer Freundin, einer entgegen aller Schwierigkeiten positiv denkenden Frau. Mit offenen Augen geht sie durch die Stra&szlig;en, erkennt Sch&ouml;nes, aber auch Missst&auml;nde und zeigt sie auf. F&uuml;r alles, was sie tut, setzt sie sich voll ein und wird naturgem&auml;&szlig; oft entt&auml;uscht. Ihre kleinen Belohnungen holt sie sich notgedrungen auch selbst.\n<\/p>\n<p>\n\tAls Stadtkind, welches aber ebenso das Leben auf dem Land liebt, begegnet sie ihrer &bdquo;Heimatstadt&ldquo; Wien trotz einer starken Zuneigung nicht unkritisch. Zahlreiche Bilder untermalen die Texte und verst&auml;rken unter anderem R&uuml;ckblicke in eine Kindheit der 50er Jahre.\n<\/p>\n<p>\n\tDas Buch ist durchzogen von den Strophen des Gedichtes &bdquo;Ich bin ein Kind der Stadt&ldquo; von Anton Wildgans&ldquo;, welches w&auml;hrend der Schulzeit neben Schillers &bdquo;Die Kraniche des Ibykus&ldquo; das Lieblingsgedicht der Autorin war.\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p>\n\tTextproben:\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p>\n\taus der Geschichte&ldquo;Neni&ldquo;\n<\/p>\n<p>\n\t&#8230; Neni [Gro&szlig;vater]hatte seinerzeit eine Fischerh&uuml;tte am Donaukanal. W&auml;hrend meiner Volksschulzeit verbrachte ich dort Tage und auch so manche Nacht an den Wochenenden und den Ferientagen. Gro&szlig;vater erweckte in mir die Liebe zu dieser Landschaft und &ndash; zum Abenteuer. Ich durfte nachts in der kleinen H&uuml;tte am muffigen B&auml;renfell schlafen und er erz&auml;hlte mir von seiner Zeit und den Abenteuern bei der Marine. &#8230; Heute fahren keine Schlepper mehr &uuml;ber den Kanal, sie verkehren nur noch auf der Donau. Als ich die Ufer des Donaustromes betrachte, wird mir bewusst, dass aus zwei, drei Schleppern, die fr&uuml;her am Ufer der Reichsbr&uuml;cke lagen, schon weit &uuml;ber ein Dutzend geworden sind. Ein tschechisches Schiff wurde soeben aufgetankt &ndash; und als mich die Besatzung auf der Bank sitzen sieht, rufen sie beim Wegfahren &bdquo;Ahoi!&ldquo; und winken mir zu. Mein ernstes Gesicht verwandelt sich in ein l&auml;chelndes. Ich erhielt nach etlichen Jahrzehnten die Aufmunterung zur&uuml;ck, die ich als Kind gro&szlig;z&uuml;gig verschenkte &#8230;\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p>\n\taus der Geschichte &bdquo;Das Konzert&ldquo;\n<\/p>\n<p>\n\t&#8230; Endlich sitzen wir im Saal. Vornehmes Getue herrscht hier. Die Leute schauen so kunstbeflissen aus. Sicher haben sie die Partituren zu Hause studiert und sind selbst wahre Meister am Klavier. Ich komme mir verloren vor. Ob ich da mithalten kann?\n<\/p>\n<p>\n\tBis auf einen Scheinwerfer wird das Licht ausgeschaltet und das gro&szlig;e &bdquo;Husten&ldquo; beginnt. Wie auf Kommando t&ouml;nt es von allen Seiten. Schnell wird noch ein Taschentuch gesucht, geschneuzt, ein Schl&uuml;sselbund f&auml;llt rasselnd zu Boden, und vom anfangs z&ouml;gernden Beifall begleitet betritt der K&uuml;nstler das Podium.\n<\/p>\n<p>\n\tMit theatralischer Geb&auml;rde setzt er sich, und nachdem noch einige &bdquo;Husterer&ldquo; aus dem Saal erschallen, f&auml;ngt der Pianist zu spielen an.\n<\/p>\n<p>\n\tIch versuche m&uuml;hsam die richtige Sitzstellung zu finden, und brauche einige Zeit, bis ich mich genussvoll Beethoven hingeben kann. In der mitrei&szlig;enden Musik schwelgend schlie&szlig;e ich die Augen, um mich besser konzentrieren zu k&ouml;nnen.\n<\/p>\n<p>\n\tDoch mein linkes Bein ist eingeschlafen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht probiere ich eine andere Sitzstellung und ergebe mich wieder mit geschlossenen Augen den T&ouml;nen des Klaviers &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichten einer Wienerin Taschenbuch mit Schwarz-wei&szlig;-Fotos,112 Seiten, 2005 ISBN: 3-85273-171-2 &nbsp; Alltagsgeschichten einer berufst&auml;tigen, allein erziehenden Mutter, einer Geliebten, einer Freundin, einer entgegen aller Schwierigkeiten positiv denkenden Frau. Mit offenen Augen geht sie durch die Stra&szlig;en, erkennt Sch&ouml;nes, aber auch Missst&auml;nde und zeigt sie auf. 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